Was bleibt eigentlich wirklich in Erinnerung? ❤️🍫
Heute war einer dieser Tage, an denen zwei Kinder, Schokolade und bunte Streusel ausreichen, um eine Küche komplett auf den Kopf zu stellen.
Wir haben einen Schokoladenkuchen gebacken. Natürlich in Herzform.
Mit ganz viel Schokolade.
Mit bunten Streuseln.
Mit Smileys.
Und – wie das mit Kindern eben so ist – mit einer ordentlichen Portion Chaos.
Die Küche sah danach nicht mehr besonders ordentlich aus.
Zwischendurch wurde gelacht, diskutiert, gekleckert und wieder weitergemacht.
Und irgendwann stand dieser Herzkuchen vor uns.
Da kam mir plötzlich ein Gedanke:
Woran erinnern wir uns eigentlich wirklich?
An die perfekt aufgeräumte Küche?
Daran, dass alles reibungslos funktioniert hat?
Oder an den gemeinsamen Nachmittag mit Schokolade an den Fingern, bunten Streuseln auf dem Tisch und zwei Kindern, die voller Stolz ihren selbst verzierten Kuchen betrachten?
Ich glaube, wir erinnern uns nur selten an Perfektion.
Wir erinnern uns an Gefühle.
An gemeinsames Lachen.
An kleine Rituale.
An Momente, in denen wir einfach zusammen waren.
Vielleicht verbringen wir manchmal viel zu viel Energie damit, alles richtig machen zu wollen.
Dabei entsteht das Wertvollste oft genau dort, wo das Leben nicht perfekt ist.
Zwischen Schokolade, bunten Streuseln und einem kleinen bisschen Chaos.
Wenn ich heute auf diesen Kuchen schaue, sehe ich deshalb nicht nur einen Kuchen.
Ich sehe gemeinsame Zeit.
Ich sehe Nähe.
Ich sehe Erinnerungen, die wir gerade erschaffen.
Und ich hoffe, dass sich die Kinder später nicht daran erinnern werden, ob die Küche aufgeräumt war.
Sondern daran, wie wir gemeinsam gelacht, gebacken und das Leben gefeiert haben.
Denn genau das bleibt.
❤️
Deshalb meine Frage an dich:
Welche kleinen Momente werden dir in ein paar Jahren wohl wirklich in Erinnerung bleiben?
Vielleicht sind es genau die, die heute völlig unspektakulär wirken.